Uns erreichte vor einigen Tagen ein kurzer Bericht von Helmut Eckstein bezüglich Undichtigkeit bei einem Weinsberg CaraLoft 600 MF mit nadelstichartiger Blasenbildung, Kondensbildung, sowie daraus resultierenden Korrosionsschäden.

Im Folgenden sein Bericht, den wir unter seinem Namen und den entsprechenden Fotos hier veröffentlichen dürfen:

 

„Weinsberg CaraLoft 600 MF, Baujahr 2017

Nach der Auslieferung stellten sich teils kleinere teils sehr große Herstellungs-Mängel ein. 30 Mängel wurden durch den Händler echt zur Zufriedenheit hergestellt.

Nun am 02.09.2019 musste ich erneut feststellen, dass sich nadelstichartige Blasenbildung an der Heckwand innen bilden. Es könnte sich dabei um einen Wassereintritt handeln, welcher die Holzunterkonstruktion angreift?

Gleichzeitig trat an der (von innen gesehen) linken Seite der Heckwand eine Art Kondensbildung auf.

Unter der Verkleidung/Tapete bilden sich mehrere lokal nadelstichartige, eine Kraterform aufweisende oder die Metalloberfläche unterhöhlende Korrosionsschäden auftretender eventueller („Lochfrass“).

Feuchtigkeitsschaden Weinsberg CaraLoftDie Tiefe der erzeugten Schadstellen ist von außen nicht zu erkennen. Jedoch im Innenbereich sind die nadelstichartigen Krater genau zu erkennen. Der Schaden wurde dem Händler gemeldet. Dieser Schaden wurde angeblich KNAUS gemeldet, worauf sich KNAU entschloss, die Rückwand zu ersetzten. Erst mal positiv. Die Reparatur soll Anfang März 2020, also mit langer Wartezeit dann direkt beim Händler geregelt werden. Sicherlich hat der Händler eine Nachbesserungsmöglichkeit. Nur, wer glaubt, dass danach eine Dichtigkeit auf lange Zeit gewährleistet ist, der irrt.

Knaus selbst, kümmert sich um seinen Kunden überhaupt nicht.

Der Händler hat die „Arschkarte“. Da es nach den ersten Erfahrungen seit Auslieferung wieder losgeht, bin ich sicher, geht eine erneute Regelung nicht ohne Rechtstreit. Schade, dass man als Kunde da so hilflos ausgeliefert ist.

Mein Ziel ist: vom Werk KNAUS eine klare Aussage über den bevorstehenden Schaden, eine Reparatur direkt im Werk, oder: Kaufpreiserstattung? Misslich dabei ist, dass jeder in sein Fahrzeug Zusätze einbauen lässt, die Geld kosten, diese aber dann auch umsonst waren.

ICH WARNE JEDEN WOHNMOBILFREUND, EINEN KAUF MIT KNAUS EINZUGEHEN. SICHERLICH GIBT ES IMMER WIEDER MÄNGEL, ABER ENTSCHEIDENT IST, WIE SICH DER HERSTELLER DABEI VERHÄLT. KNAUS EINDEUTIG NEIN.“

 

Weiterhin schreibt er uns:

„Die Firma Knaus habe ich bereits 2 mal angeschrieben, da der Händler nicht tätig werden kann. Firma Knaus betreibt wohl keinerlei Lagerhaltung wie zum Beispiel in meinem Fall mit Heckwänden. Ein Gutachter in Regensburg vertritt die Meinung, dass dies ein erheblicher Schaden sei. Eine Reparatur/Austausch sollte wenn überhaupt, nur beim Hersteller Knaus gemacht werden. Insbesondere werden beim Austausch beide Seitenwände in Mitleidenschaft gezogen. Eine gewährleistete Dichtheit danach müsste erst garantiert werden. Die Garantie für den gesamten Aufbau erneut beginnen!

Die gesamte Angelegenheit wurde nun einem Rechtsanwalt übergeben.

Der Händler hat eine Wiederherstellungsfrist bis 31. Januar 2020 bekommen. Diese wurde auch dem Hersteller Knaus mitgeteilt.

Die 1. Dichtigkeitsprüfung fand im Februar 2019 statt. 6 Monate später tritt plötzlich der Feuchtigkeitsschaden auf und wird von Knaus ohne jegliche Begutachtung genehmigt, da den Schaden der Händler in Sinzing eingereicht hat.

Ich werde berichten, wie die ganze Sache abgewickelt wird.“

 

Vielen Dank für den Bericht und hoffentlich auch die zukünftige Schilderung, wie es in diesem Fall weiter geht.

 

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