Vor einigen Tagen erreichte uns folgende Nachricht, die wir mit Erlaubnis veröffentlichen dürfen. Vielen Dank dafür.
Diese Webseite ist also nicht umsonst, sondern bewahrt inzwischen den ein oder anderen vor unangenehmen und negativen Erfahrungen.
Von: Klaus Schwendtbauer
Betreff: Noch mal Glück gehabt….
Nachrichtentext:
….denn ich wollte mir glatt einen Knaus kaufen.
Servus und grüß Gott aus Bad Reichenhall.
Wir kommen gerade aus einem Kurzurlaub und hatten uns einen Knaus VAN TI (6 m) gemietet. Bei unserem gemieteten (Fahrzeug neu und nur 1.700 Km gelaufen) habe ich mir die Qualität dann mal genauer angesehen und bin dann auch fündig geworden. Denn, wir hatten nach einer Woche den Entschluss gefasst uns so ein Womo auch zu kaufen. Die Tür in den Wohnraum ließ sich nur von innen schließen. Die Schraube einer Verkleidung hing förmlich frei in der Luft und war ca. 1 cm vom Holz entfernt wo es eigentlich hätte eingeschraubt werden sollte…
Außen und innen auf den ersten Blick sah das Womo top aus und wir wollten uns tatsächlich einen SUN TI neu kaufen. Die Betonung liegt, nachdem ich auf Ihre Website gestoßen bin, auf eigentlich, denn was Sie dort beschreiben ist haarsträubend. Es tut mir aufrichtig leid daß Sie solch negative Erfahrungen mit dem Händler und der Firma selbst gemacht haben. Ihre Erfahrungen und sie werden bei meiner Recherche bestätigt, lassen mich nun generell Abstand vom Kauf eines Wohnmobils nehmen, denn ich bin überzeugt daß die anderen auch nicht besser sind.
Das meint mit freundlichen Grüßen
Klaus Schwendtbauer
Dies ist nicht die einzige Nachricht, die wir zwischenzeitlich erhalten haben und in der uns Menschen mitteilen, dass sie sich aufgrund der Erfahrungsberichte und Kommentare auf dieser Webseite gegen den Kauf eines Wohnmobiles entschieden haben.
Nein, der Wohnmobilbranche und den Hersteller der Knaus Wohnmobile und Wohnwagen wollen wir hiermit nicht schaden. Ein wirkliches Qualitätsmanagement bei Knaus Tabbert GmbH und die Verantwortung für die mangelhaft produzierten Knaus Wohnmobile und Wohnwagen zu übernehmen wäre ein erster guter Schritt in die richtige Richtung.





So ist das wohl, denn es gilt einen guten Ruf zu verlieren. Sicherlich ist nicht alles auf die Firma Knaus zurück zu führen, denn auch die Besitzer machen Fehler. Sicherlich ist es auch nicht richtig bei Mietwohnmobilen Maßstäbe anzulegen, da diese doch einem aussergewöhnlichen Gebrauch von Nichtwissenden unterliegen. Trotzdem gibt es sicherlich Bereiche die die KTG Gruppe besser besetzen könnte. Jeder Kunde der ein Problem hat, wird dieses aus nicht gleich erkennbaren Gründen haben. Manchmal ist es Unkenntnis, manchmal aber auch mangelnde Qualtitätskontrolle oder einfach nur der mangelnde Praxistest der Entwickler von Wohnmobilen, die zu Schäden führen, die einfach nicht sein müßten. Da gibt es einiges was nachgebessert werden muß. Das betrifft aber nicht nur die KTG Gruppe, sondern alle anderen Hersteller auch.
Im Wohnwagen- und Mobilebereich ist doch so, dass bei der Produktion noch sehr viel Handarbeit erforderlich ist. Da fehlt es zu sehr an Perfektion und einheitliche Prozesse, wie beispielsweise bei der Automobilindustrie. Natürlich ist da auch nicht alles Gold was glänzt.
Qualitätsmanagement ist für viele Wohnwagenbauer ein Fremdwort, hier und da ein fehlendes Holzfurnier, ablösende Designfolien, Undichtigkeiten, undichte Rückleuchten wie z.B. bei Weinsberg so dass man fast Goldfische züchten könnte. Ist doch die Normalität bei Freizeitmobile, wer dankt schon beim Kauf an sowas.
Letzteres habe ich bei mir auch. Ich war bei zwei Händlern, beide meinten das haben die alle und ein Austausch bringt nichts. Nach dem Tausch habe ich den Arger wieder. Ich bin mal gespannt was der TÜV dazu sagt. Billig eingekaufte Teile und nach dem Kauf ist es eh egal: „Wir haben unser Geld im Sack“ Dabei hat doch jeder das Recht eine fehlerfreie Ware zu bekommen (zumindest steht’s so im Gesetz) und nicht ein teuer erkauftes Ärgernis. Ich möchte mich doch an meinem neu erworbenes Freizeitmobil erfreuen.
Oder nicht meine Herren Manager bei Knaus Tabbert!!
Einerseits boomt ja die Industrie und das Management meint vielleicht: „Ach.. wir könnten es ja probieren, schauen mir mal wie weit mir gehen können“. Man(n) soll sich aber nie zu sicher fühlen! Eines Tages kommt mal wieder eine Krise, dann wird wieder gejammert (sage nur Corona). Hier ist dann wieder die Politik gefragt, die solls wieder richten. Liebe Manager, Arbeitslose o. Familienväter mit geringem Einkommen kaufen keine Reisemobile und nur bei guter Konjunktur kauft ein zufriedener Kunde wieder ein neues Fahrzeug – habt ihr Manager das noch nicht verstanden.
Ich glaube ein wichtiger Grund für dieses Desaster ist der Börsengang der Firma Knaus Tabbert. Dieser musste unter allem Umständen klappen. Die Bilanzen müssen stimmen und da müssen alle Teile auf dem Prüfstand. Hier und da muss noch was eingespart werden oder die Zulieferer müssen nochmals über ihre Preis nachdenken. Da können sie doch keine daher gelaufenen Kunden mit ihren überzogenen Erwartungen brauchen (Motto: Mir san mir). So Genug gejammert.
Ich find die Webseite gut, vielleicht hat man gemeinsam noch mehr Chancen, wenn man an die Presse geht. Vielleicht lässt sich ja eine Zeitschrift überreden einen Kummerkasten wie bei einer bekannten Autozeitung einzurichten.
Als Kunde Garantien einzufordern bei dieser Firma, ist leider Zwecklos!
Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal alle Marken am Markt anzusehen. Nicht nur nach Zweckmäßigkeit entscheiden, sondern was bietet die eine oder andere Marke an Qualität.
Desaster und kein Ende Allgemein